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Zum Thema Einarbeitung:

Stellen Sie sich einmal vor, Sie sind ein neuer Mitarbeiter, vielleicht sogar frisch aus der Ausbildung kommend und werden so von Ihrer Führungskraft begrüßt. Die wichtige Frage, die Ihnen noch auf den Lippen lag, schlucken Sie verschämt herunter. So geht es laut einer Umfrage von softgarden 15,7% der Neueinsteiger, 11,6% kündigen sogar schon während der Probezeit.*

Das schlechte Verhalten der Vorgesetzten, eine mangelhafte Einarbeitung und unerfüllte Versprechungen sind die offensichtlichsten Punkte. Neben der Unsicherheit aufgrund des neuen Einstiegs und Kollegium, tritt noch Verwirrung und Orientierungslosigkeit durch mangelhafte Aufgabenverteilung.

Eine offene Vakanz ist besetzt, doch nicht für lange – es droht ein Produktionsverlust von 40% des gesamten Mitarbeiterstammes.*

I Willkommen an Bord!

Das hört man doch gerne, finden Sie nicht? Sie sind keine Nummer in einem ewig drehenden Getriebe, sondern Sie werden als vollwertiges Mitglied der „Mannschaft“ angenommen. Berufsneulinge, die so Aufnahme finde, bleiben mit einer Wahrscheinlichkeit von 58% drei Jahre und länger im Unternehmen. Ihre Produktivität steigt um 54%.

Ihre Mitarbeiter erwachsen zu einflussreichen Markenbotschafter, indem sie ihren Freunden und der Familie von ihrem neuen Arbeitsplatz berichten. So werden nachhaltig potenzielle Kunden geschaffen.

Eine Studie der Boston Consulting Group fand heraus, dass Onboarding und Mitarbeiterbindung den zweithöchsten Einfluss auf den Geschäftserfolg haben. Denn der finanzielle und strukturelle Aufwand des Abgehens neuer Mitarbeiter führt dazu, dass die Prozesse und die Moral des bestehenden Teams gestört werden.*

Ein Thema was gerne vernachlässigt wird, ist das Cross-Boarding. Mitarbeiter, die in der Karriereleiter aufgestiegen sind, werden nur von 27% der Unternehmen in ihren neuen Aufgaben gefördert. Wobei ein großer Vorteil beim Besetzen offener Führungspositionen mit internen Arbeitnehmern besteht. Denn diese kennen bereits gewohnte Abläufe und die Visionen des Unternehmens.

Weniger Fluktuation, geringere Kosten, routiniertere Abläufe und somit eine Steigerung des gesamten Unternehmens – doch, wie holen Sie Mitarbeiter richtig an Bord?

II Mit Leitfaden zur Gangway

      1.   Phase: Vor dem Arbeitsantritt

  • Erste Kontaktaufnahme mit Begrüßungsmappe
  • Willkommensschreiben & Einsichten ins Unternehmen
  • Ablaufplan für den ersten Tag
  • Einrichten des Arbeitsplatzes & der digitalen Zugänge

      2.   Phase: Der erste Tag & Woche

  • Freundlicher Empfang mit Einführungsgespräch
  • Vorstellung Einarbeitungsplan, des Paten und Kollegen
  • Firmenrundgang durch Vorgesetzten

      3.   Phase: Einarbeitung & Integration

  • Schaffung Einarbeitungsplan (Aufgaben, Projekte, Ziele, Termine)
  • Team-Erlebnisse schaffen (gemeinsame Pausen, Freizeitaktivitäten)
  • Paten-Struktur etablieren

      4.   Phase: Auf ins Talentmanagement

  • Personalentwicklungsmaßnahmen
  • Probezeitgespräche

Diese Struktur ist selbstverständlich nicht statisch, sondern individuell zu betrachten. Neben genauen Notizen zu jeder Onboarding-Stufe, sind auch innovative Rückmeldungen wichtig.

Es sind nur vier Schritte auf der Gangway zur sicheren Besetzung Ihrer Vakanz. Es liegt an Ihnen, ob Sie Ihren Neuling ins eiskalte Wasser stoßen oder ihm eine schöne Reise in Ihrem Unternehmen ermöglichen.

Quellen:

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