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Der richtige Umgang.

4 Generationen unter einem Dach, das hört sich schon in einer Familie sehr stressig und spannungsgeladen an, aber was passiert, wenn diese auf einem Arbeitsplatz zusammentreffen?

Es ist das erste Mal in Deutschland, dass eine so große Vielfalt Angestellter unterschiedlichen Alters in einem Unternehmen arbeiten, Konflikte sind dadurch vorprogrammiert. So sagen 67% der Arbeitnehmer, dass sie unter generationsbedingten Stress am Arbeitsplatz leiden.*

Zu schön wäre es, alle Lebenserfahrungen, Erwartungen und Wünsche, die von Kriegen, Krisen und Umbrüchen geprägt sind, als Blumenstrauß zu begreifen und zu erfassen.

Doch wie schafft man Einheit in einer Altersspanne von 73 – 22 Jahre und jünger?

I Ein Kampf ist entbrannt…

Die ältere Generation der Baby Boomer besitzt eine hohe Arbeitsmoral und ein großes Know-How, die Generation X zeichnet sich durch Freundlichkeit und Empathie aus, wobei die Millennials kreativ und innovativ denken. An sich eine gute Mischung unterschiedlicher Kräfte – aber eben auch so explosiv.

Eine Studie hat mit folgenden Altersgruppen gearbeitet:*

Baby Boomer             (55-73 Jahre)

Generation X              (39-54 Jahre)

Millennials                  (23-38 Jahre)

Generation Z              (22 Jahre und jünger)

Probleme im Bereich Arbeitsmoral und Machtkämpfe sind an der Tagesordnung. Laut einer Studie sind 50% der Arbeitnehmer unzufrieden mit ihrer Führungskraft, welche im Durchschnitt 51 Jahre alt ist.*

Dabei spielt die Motivationsfähigkeit des Vorgesetzten eine schwerwiegende Rolle, erkennt er klar die Bedürfnisse der einzelnen Generationen oder stülpt er ihnen stereotypisch etwas über?

II Die magischen 5

Reibung kann etwas zerstören oder Energie erzeugen, wenn man weiß, wie man sie richtig nutzt.

 Die 5 größten Reibungspunkte im Generationenkonflikt:*

      1.   Sicherheit vs. Leidenschaft

Ein sicherer Arbeitsplatz ist für die Baby Boomer alles, während die Generationen X & Y eher an einem guten Arbeitsumfeld mit netten Kollegen, Autonomie und Geld interessiert sind. Die Generation Z möchte Leidenschaft auf der Arbeit entwickeln.

      2.   Arbeit als Mittel zum Zweck

Für die Millennials und die Generation X ist die Arbeit nur ein Mittel zum Zweck, um ein sorgenfreies Leben zu führen. Baby Boomer steigern mit der Arbeit ihr Selbstbild.

Etwas lockerer geht die jüngere Generation heran, doch Vorsicht! Es ist nicht Faulheit oder niedrige Arbeitsmoral, was sie antreibt, sondern der Wille zu einer effizienten Balance zwischen Arbeit und Leben.

      3.   Hierarchie & Kommunikation

Eine große Schwierigkeit ist die Digitalisierung, da Online-Kommunikation Grenzen und Hierarchien verschwimmen lassen und zu mehr Umgangssprache verleitet. Insbesondere ältere Generationen sehen das kritisch. 

Statussymbole? Nicht für Y & Z. Statt einem neuen Dienstwagen steht bei ihnen das gesamte Arbeitsumfeld im Vordergrund, das Büro als moderner Aufenthaltsort für gemeinsame Aktivitäten.

      4.   Freiheit statt Strukturen

Nicht nur ein Job zum Rechnungen begleichen, sondern eine Berufung mit Mehrwert und Sinn. Home-Office, flexible Arbeitszeiten und längere Auszeiten – das sind die Wünsche der jüngeren Generation.

Die Z’s sind unterwegs auf zahlreichen Kanälen, dadurch lernen sie schnell, mehrere Dinge gleichzeitig zu bedienen. Doch das ständige Schlucken von jeglichen Informationen bürgt auch ein Risiko – die Aufmerksamkeit lässt nach.

      5.   Schweigen ist Gold

Junge Arbeitnehmer übergehen und hinterfragen Hierarchien. Führungskräfte tun gut daran, ihnen zuzuhören, damit sie den Anschluss nicht verpassen. Denn dies sind die Angestellten der Zukunft.

Explosionen sind hin und wieder hilfreich, sprengen sie doch das Alte und schaffen Raum für neues. Jedes Unternehmen sollte sich aber bewusst sein, ob das Fundament dann noch stark genug ist, um ein neues Gebäude zu tragen. Die Lösung ist, lassen sie Sprengungen zu, aber kontrolliert.

Quellen:

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