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Die Herausforderungen der Sozialen Medien meistern.

So schlimm ist es zum Glück nicht mehr. Laut der internationalen Studie „Digital 21“ gibt es in Deutschland 72,6 Millionen Nutzer im Bereich der sozialen Medien, mit durchschnittlich 6(!) Profilen. Bei einer Einwohnerzahl von 83 Millionen, bedeutet das unglaubliche 86%.*

Im Schnitt verbringen Nutzer fast fünfeinhalb Stunden am Tag im Internet, davon allein 1,5 im sozialen Netz. Und die Tendenz ist steigend, Homeoffice und soziale Einschränkungen lenken den Blick der Deutschen weiter in die mediale Welt. Für Unternehmen entstehen große Absatzmöglichkeiten. So stieg der Umsatz im digitalen Einkauf im Jahre 2019 von 59,2 Milliarden Euro auf 72,8 für das Jahr 2020.*

48% der Unternehmen in Deutschland nutzen die sozialen Medien. Eine große Konkurrenz in jeder Branche.*

I Werde legendär!

Doch keine Angst, damit sind nicht staubtrockene Unternehmensstatistiken oder ein tabellarischer Lebenslauf der Führungskraft gemeint. Der französische Soziologe Gustave Le Bon sagte einst: „Die legendären Helden, nicht die wirklichen Helden haben Eindruck auf die Massen gemacht.“*
Also den Geschäftsführer in einen Superheldenanzug stecken und ihr Unternehmen wird legendär? Möchte man zum Kern der Botschaft gelangen, muss man die Aussage etwas genauer betrachten.

Die sozialen Medien werden zu einem großen Teil für Unterhaltung genutzt. Sie dienen dem Konsum von Informationen, emotionalen Bildern und Videos.Sie fungieren als Ablenkung für Probleme und Alltag. Und da kommen wir zum Punkt zurück. Ihr Unternehmen muss zu der schillernden Ablenkung werden, um zu polarisieren. Inhalte müssen her, die nicht (nur) Fakten präsentieren, sondern die Nutzer gleich einer Droge aus ihrem Alltag reißen und Mehrwert bieten. Frei nach Le Bon: „Die Masse orientiert sich immer an Emotionen, nie an Fakten.“

Hat es ein Unternehmen geschafft, die Emotionen seiner Zielgruppen zu erreichen, ist es zu einem „legendären Helden“ geworden und dann greift die Empfehlungskette. Denn soziale Medien sind eines, sozial. 45% aller Nutzer gaben an, dass der Hauptgrund in der Anwendung im Kontakt mit Familie und Freunden läge.*

So würden 71% positive Erfahrungen mit einer Marke mit ihrem Umfeld teilen. Aber vielleicht auch Schlechte?

II Minenfeld oder Chance?

Es ist Vorsicht geboten, denn mit der Bekanntheit steigt eben auch die Verantwortung. Es tritt die Frage auf, gibt es die eigene Unternehmensphilosophie her, an die Öffentlichkeit zu treten? Die Gefahr, bei einem unkoordinierten Auftreten im medialen Bereich einen Fehler zu machen und durch die Schnelligkeit des Internets in eine Hexenjagd zu geraten, ist groß.* Unethisches Verhalten, Qualitätsprobleme und Service- bzw. Kommunikationsfehler führen schnell zur Rufschädigung.

Sollte sich dennoch für den Schritt entschieden werden, dann ist eine Zielgruppendefinition enorm wichtig. Besonders bei den Generationen gibt es gravierende Unterschiede. Ist bei den 14 – 29-jährigen Instagram die beliebteste Plattform und auch mit 30% der meistgenutzte Kanal zur Vernetzung mit Unternehmen, spielt es bei Personen über 30 kaum eine Rolle. *

In dieser Situation ist es ratsam, multimediale Strategien und Zielsetzungen zu entwickeln, um in einen möglichst zielgerichteten und nahen Kontakt zum Konsumenten aufzubauen.

Man sollte nicht auf jeden vorbeifahrenden Trend aufspringen, aber wenn man zu spät springt, kann es sein, dass man auf dem rauen, kalten Asphalt landet. Die Zeit ist entscheidend, aber auch ob man einen professionellen Fallschirm bei der Hand hat.

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